Wie im Beitrag Artgerechte Ernährung auch für Zierfische erwähnt, hat die gesunde Ernährung von Fischen und anderen Bewohnern im Aquarium auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Wasserqualität innerhalb des Unterwasserbiotops.
Die Wasserqualität wird in Zusammenhang mit artgerechter Zierfischernährung auf unterschiedliche Arten beeinflusst.
Der Verdauungsapparat unserer Fische ist auf das Futter ausgerichtet, dass diese auch in der freien Natur finden würden, also darauf, lebende Kleinstlebewesen, so genanntes Lebendfutter, zu verarbeiten. Das handelsübliche Flockenfutter hat mit der Konsistenz dieser Nahrung kaum noch etwas zu tun, so dass mit diesem eine artgerechte Ernährung der Fische im Aquarium kaum gewährleistet werden kann.
Dadurch, dass der Verdauungsapparat der Tiere nicht auf die Verarbeitung von Flockenfutter ausgerichtet ist, kann es nur schwer oder auch gar nicht verdaut werden und wird so zum größten Teil wieder ausgeschieden.
Die zahlreichen Ausscheidungen, die auftreten, wenn Fische nicht artgerecht ernährt werden belasten zusätzlich zu den verbliebenen Futterresten das Wasser im Aquarium, die Keimzahl erhöht sich und die Wasserqualität innerhalb des Unterwasserbiotops nimmt rapide ab.
Dadurch steigt die Anfälligkeit für Krankheiten bei den Zierfischen, da die Fische zum einen nicht artgerecht ernährt werden und zum anderen die Wasserqualität unter der Wahl des Futtermittels leidet.
Indem wir Zierfische artgerecht ernähren, können wir jedoch auch die Wasserqualität zum Positiven beeinflussen und dazu beitragen, dass unsere Aquarienbewohner in einem funktionierenden Biotop leben können.
(Bild: Heidi Apel, pixelio.de
















Insbesondere der Nitratwert sollte mit geeigneten Tests im Auge behalten werden. Eine Überfütterung muss zwingend vermieden werden, da viele Futtersorten sehr reichhaltig an Inhaltsstoffen sind. Die mikrobiologische Zersetzung der Reste verursacht meistens die Probleme.