……ja – wie eigentlich? Spätestens wenn der lang erwartete neue Hausgenosse endlich in seinem neuen Heim einzieht stellt sich die entscheidende Frage. Möglicherweise hat man sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht; vielleicht lässt man sich auch Zeit und schaut wie sich das Tier charakterlich in den ersten Tagen zeigt bevor man einen passenden Namen für seinen Mitbewohner wählt. Kommt ein Goldfisch noch problemlos mit seinem Namen Tut-Ench-Amun durchs Leben hat die Entscheidung bei einem Hund möglicherweise deutlich weitreichendere Konsequenzen.

©Eva Flemming/Pixelio

©Eva Flemming/Pixelio

Hunde sollten eine gewissenhafte Erziehung erfahren und auf ihren Halter hören.

Ein Welpe wird die täglichen Befehle seines Herrchens mit Leichtigkeit erlernen und reagieren – besonders einfach wird es allerdings für ihn wenn diese kurz und knapp gewählt sind. Dies gilt natürlich auch für Fiffis Namen.

Dieser sollte im Optimalfall zwei Silben haben. Dies erleichtert das Rufen für Herrchen oder Frauchen – „Wal-di“ oder „Lo-La“ lassen sich einfacher über die grüne Wiese rufen als einsilbige Namen (aus Sky wird gerne „Skaaaa-haaaaai“).

Eine mehrsilbige Kreation macht es schwieriger falls es einmal notwendig sein sollte die Aufmerksamkeit des Hundes sofort auf sich zu lenken. Ist ein Name mit Zischlauten oder einem doppelten „S“ ausgestattet gelingt dies sogar noch ein wenig effektiver; diese Variante wird aber nicht jedem frischgebackenen Hundehalter gefallen. Denn letztlich soll der Name nicht nur den Hund ansprechen sondern vor allem auch im Ohr des Herrchens wohlgefällig klingen.

Welcher Name letztendlich gewählt wird hängt von vielen Faktoren ab; ob nun beliebte Charaktere aus Romanen oder Literatur, Film und Fernsehen; ob „klassische Hundenamen“; Figuren aus Götterwelten oder altgriechische Philosophen – erlaubt ist, was gefällt. Natürlich sollte man sich bei der Namenswahl nachdrücklich Gedanken machen ob man wirklich fünfzehn Jahre lang lauthals in der Nachbarschaft nach „Spongebob“; „Frau Merkel“ oder „Ferkelchen“ rufen möchte. Berücksichtigen sollte man, dass ein Besuch beim Tierarzt natürlich auch eine namentliche Erfassung des Hundes beinhaltet. Ein kompliziert zu schreibender Name („Aelfthryd“) wird zwar das Herrchen mit einem Faible für Altenglisch entzücken; in den meisten Fällen allerdings falsch notiert und ausgesprochen (aber auch aus Aragorn, dem heldenhaften Waldläufer, wird schnell mal Aragon (eine Stadt in Spanien) und schon ist der eigentliche Sinn dahin.

Die Auswahl an potentiellen Namen ist riesig; wer sich Anregungen holen möchte wird gerade im Internet schnell fündig und schnell ist der neue Hausbewohner ganz Teil der Familie. A propos Familie – auch den zweibeinigen Mitbewohnern sollte Fiffis Name leicht von den Lippen gehen, dann klappt es mit dem Gehorsam umso besser.

geschrieben von Stefanie Feldhoff

(Bild: Margit Völtz / pixelio.de)

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