Rennmäuse benötigen wie eigentlich alle Nagetiere die Möglichkeit, ihre Zähne regelmäßig abzunutzen. Dies geschieht am besten durch natürliche Mittel. Hier haben sich Zweige zum Knabbern bewährt.
Welche Zweige sind geeignet?
Nicht alle Zweige können gefüttert werden. Manches ist giftig oder schwer verträglich für die kleinen Nager. Allerdings widersprechen sich einzelne Quellen oft stark. Daher wurden abweichende Informationen entsprechend gekennzeichnet.
Unbesorgt gegeben werden dürfen Zweige von:
Apfelbaum, Birnbaum, Haselnuss und Johannisbeere.
Nur in kleinen Mengen geben sollte man Zweige von:
Ahorn, Birke, Erle, Linde, Pappel, Heidelbeere, Ulme (keine Früchte) und Weide. Bei Buche widersprechen sich die Quellen, wer ganz sicher gehen will, sollte daher vielleicht lieber darauf verzichten.
Für Rennmäuse giftig oder unverträglich sind Zweige von:
Nadelbäumen (Tanne, Fichte etc.), Thuja, Zypresse, Eibe, Steinobst (Kirsche, Pflaume etc.), Kastanie, Eiche, Esche, Blauregen, Mistel, Oleander, Robinie, Sommerflieder, Holunder, Ilex, Ginster, Goldregen, Hartriegel, Wacholder, Buchs- und Essigbaum, Heckenkirsche, Kirschlorbeer und Linguster.
Brot als Mittel zur Zahnpflege?
Hartes Brot ist entgegen der oftmals vertretenen Meinung, zum Zahnabrieb nicht geeignet, sondern für die Rennmäuse durch enthaltene Stärke, Konservierungsstoffe, Backtriebmittel und Salz schwer verdaulich. Darüber hinaus ist altes Brot häufig schon mit Schimmel befallen, wenn Mensch diesen noch gar nicht erkennen kann. Zuviel Brot kann auch für Übergewicht sorgen. Ganz davon abgesehen, dass ein Stück hartes Brot für Rennmäuse nicht wirklich eine Herausforderung darstellt. Grund genug, um auf dieses Futtermittel zu verzichten.
(Bild: Gerbil – Spotted Argents von benmckune unter der CC)
















wieder ein schutz mehr für unsere lieben ;)
danke sehr für die Infos! Ich wusste nicht dass so viele Zweige giftig sind!