Gerade jetzt bei den derzeitigen Minusgraden fragen sich viele Tierhalter, ob sie ihre Meerschweinchen in der Außenhaltung belassen können oder diese ins Haus holen müssen. Schließlich möchte man nicht, dass die Meerschweinchen draußen frieren oder sogar krank werden.
Trifft man gewisse Vorkehrungen, dann spricht aber nichts gegen eine ganzjährige Außenhaltung.
Hält man Meerschweinchen im Winter draußen, dann sollte die Gruppe aus min. 4 Tieren bestehen, so dass sich die Kleintiere gegenseitig wärmen können. Der Stall selbst sollte nicht zu groß sein, schließlich müssen die Meerschweinchen diesen mit ihrer Körperwärme aufheizen können. Ein Auslauf muss sommers wie winters ebenfalls vorhanden sein (min. 1 m² pro Meerschweinchen). Ansonsten gelten bei Schutzhütte und Gehege, die gleichen Regeln wie bei halbjährlicher Außenhaltung.
Bei der Fütterung der Meerschweinchen im Winter muss man auch Vorsicht walten lassen. So ist darauf zu achten, das Frischfutter öfter am Tag in kleinen Mengen zu geben. Am besten immer nur so viel wie die Tiere auf einmal fressen, gefrorenes Futter kann zu Darmproblemen führen. Das Futter (auch Heu und Wasser) wird nur in der Schutzhütte gereicht. Gerade im Winter sollten die Meerschweinchen viel Wurzelgemüse fressen, da dieses energiereicher als anderes Frischfutter ist. Zusätzlich füttert man getreidefreie Pellets und Trockengemüse. Bei Gewichtsverlust der Tiere muss die Energieversorgung erhöht werden. Geeignetes Futter sind hier zum Beispiel Hafer- und Gerstenflocken und Trockengemüse.
Kranke und hochträchtige Meerschweinchen dürfen nicht draußen überwintern, diese müssen langsam wieder an die Innenhaltung gewöhnt werden. Darauf werde ich in einem gesonderten Artikel noch einmal eingehen.
Beachtet man all diese Dinge, dann steht einer Außenhaltung von Meerschweinchen im Winter nichts mehr im Weg.
(Bild: Kurt Bouda / pixelio.de)
















[...] Wie in diesem Artikel bereits erwähnt, können Meerschweinchen, wenn gewisse Vorkehrungen getroffen werden, auch [...]