Die artgerechteste Form der Ernährung für ein Haustier ist immer die, die es sich in freier Natur selbst beschafft. Das gilt auch für die indische Laufente, die sich die meiste Zeit des Jahres ihr Futter selbst suchen kann. Besteht diese Möglichkeit nicht oder nur eingeschränkt, wie es zum Beispiel im Winter der Fall ist, muss bei der Ernährung der indischen Laufenten vom Menschen ein wenig nachgeholfen werden.

Futter für indische Laufenten

Zur Zufütterung der Enten haben sich Körnermischungen für Geflügel, gerne auch in Kombination mit Futterkalk, als empfehlenswert erwiesen. Auch Weichweizen sowie Hafer und Gerste in geschroteter Form fügen sich gut in den Speiseplan der Enten ein. Gerade im Winter darf dieser auch gerne mit etwas Grünfutter, wie zum Beispiel Eisbergsalat ergänzt werden.

Besondere Leckereien

Natürlich kann man indische Laufenten als Haustiere auch einmal ganz besonders verwöhnen. Dies bewerkstelligen Sie am besten, mit Futtermitteln wie Pellkartoffeln, Toastbrot, Garnelen, Bachflohkrebsen, Mehlwürmern, Regenwürmern oder auch Reis. Katzenfutter wird ebenfalls als zeitweise Leckerei empfohlen, wobei man hier abwägen muss, ob dies wirklich mit artgerechter Ernährung zu vereinbaren ist.

Was darf in keinem Fall gefüttert werden?

In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass die Laufenten giftige Pflanzen instinktiv meiden. Jedoch sollten Sie in jedem Fall darauf achten, Ihren Tieren keine Avocados und keine Risspilze zu füttern, da diese für Laufenten giftig sind.

Sand und Steine

Viele werden sich jetzt sicherlich fragen, was Sand und Steine mit der artgerechten Ernährung von indischen Laufenten zu tun haben. Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten. Steine spielen bei der Verdauung der indischen Laufenten eine essentielle Rolle, da sie als Zahnersatz im Magen das Futter verkleinern. In der Regel nehmen die Vögel diese bei ihren Streifzügen durch den Garten selbst auf. Ist dies nicht möglich (z. B. im Winter) müssen Sie als Halter dafür sorgen, dass die Enten ausreichend kleine Steine zur Verfügung haben. Hier eignen sich beispielsweise offenes Bodenmaterial und grober Flusssand. Stark kalkhaltige Steine oder Grit sind nicht geeignet, da sich diese im Magen auflösen. Bei Küken kann noch nicht mit Steinchen gearbeitet werden, hier ist Quarzsand eine gute Möglichkeit, um die Verdauung zu unterstützen.

Mit diesem Artikel endet unsere kleine Artikelserie zur indischen Laufente. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig machen. Viele weitere Informationen zu den bewegungsfreudigen Vögeln findet ihr hier.

(Bild: (c) Albrecht E. Arnold / pixelio.de)

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This post is tagged Ernährung, Indische Laufente

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