Heute Nacht findet sie wieder statt, die lauteste Nacht des Jahres. Während die Menschen feiern und mit Feuerwerkskörpern das neue Jahr begrüßen, sind die meisten Heim- und Haustiere ganz und gar nicht begeistert vom Silvestertrubel. Ganz im Gegenteil die lauten Böller und die Lichtblitze durch die Feuerwerkskörper machen den Tieren Angst.
Hier gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Während Silvester den Fischen und Wirbellosen im Aquarium oder auch Reptilien und Amphibien in den Terrarien wohl eher wenig bis gar nichts ausmachen wird, so sieht es bei den Säugetieren schon etwas anders aus. Besonders Hunde und Katzen leiden unter dem Silvesterkrach. Heike hat dazu in ihrem Blog auch schon etwas geschrieben und den von ihr genannten Maßnahmen wie etwa den Hunden und Katzen eine Versteckmöglichkeit zu geben oder diese nicht allein zu lassen, gibt es nur wenig hinzuzufügen. Wenn es irgendwie geht, sollten Hunde und Katzen in der Silvesternacht nicht allein gelassen werden. Am besten geht man am späten Abend noch einmal mit dem angeleinten Hund nach draußen, so dass dieser zum Jahreswechsel auf jeden Fall im Haus bleiben kann. Freigängerkatzen sollten zu ihrem eigenen Schutz ebenfalls im Haus bleiben. Muss man die Tiere an Silvester allein lassen, dann sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass alle Fenster und Türen sowie die Jalousien geschlossen sind um so wenig Stress wie möglich bei den Tieren zu verursachen.
Andere Säugetiere z. B. sämtliche Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, usw. bringt man am besten in einen abgedunkelten Raum mit geschlossenen Fenstern und Rollläden, so dass sie von dem Lärm so wenig wie möglich mitbekommen. Bei Pferden und anderen schreckhaften Tieren sollte man auf jeden Fall zumindest einen Kontrollbesuch machen. Bei Nutztieren wie Rindern, Schafen usw. natürlich ebenso. Wichtig ist, wie Lolalupe in ihrem Blog beispielsweise auch erwähnt hat, dass in der Nähe von Wäldern und Parkanlagen auf Feuerwerkskörper verzichtet werden sollte, da sich auch die Wildtiere sehr erschrecken, wenn plötzlich die Knallerei losgeht.
(Bild: Martina Brunner / pixelio.de)
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