Der Hund muss raus – mag dies in den Wintermonaten gelegentlich leichten Unwillen bei Mensch und Tier zur Folge haben (auch ein Hund geht nicht bei jedem Wetter gern weit) so ist es doch während der warmen Jahreszeit in den meisten Fällen eine willkommene Abwechslung. Wie in jedem Bereich des Hundehaltens trägt auch hier Herrchen oder Frauchen die Verantwortung für einen erfolgreichen Gassigang.

Natürlich soll Bello ausreichend Gelegenheit und Muße haben um sein Revier neu zu erschnüffeln – wer kann denn schon wissen was Interessantes in der Zwischenzeit hier passiert sein kann?

Nichtsdestotrotz sollte der Hund an der Leine geführt werden; denn ein Artgenosse auf der anderen Straßenseite oder eine Katze im Vorgarten führen auch bei gut erzogenen Hunden gelegentlich zu spontanem Ungehorsam welcher an einer viel befahrenen Straße weit reichende Folgen habe kann. Ein eher vorsichtiges Annähern ist auch angeraten wenn es um andere Gassi gehende Hunde oder Spaziergänger im Allgemeinen geht – es stellt sich meist kurzfristig heraus ob das Gegenüber dem eigenen Hund positiv gegenüber steht oder nicht.

Es versteht sich dass man gewisse Rücksicht auf seine Umwelt nimmt und das Geschäft des Hundes beseitigt; gerade auf Gehwegen haben Kothaufen wenig verloren und sind wenig reizvoll. Eine Standardausrüstung mit Schüppchen und Plastiktüte leistet bei einem Malheur gute Dienste. Einen gesundheitlichen Aspekt sollte man beim Zusammentreffen mit dem Nachbarpinscher oder der Dogge von gegenüber beachten: bedingt durch die in unseren Breitengraden vergleichsweise milde Witterung sind Flöhe quasi rund ums Jahr verbreitet. Diese kann der eigene Hund aufsammeln wenn er mit seinen Freunden über die Wiese tobt. Eine mögliche „Flohplage“ ist keine unüberwindbare Hürde und sollte die dringend benötigten sozialen Kontakte des Hundes nicht einschränken, es ist allerdings ratsam besonders im Frühjahr und im Herbst ein wachsames Auge zu haben.

Als vorbeugende Maßnahme haben sich Spot-On Präparate bewährt; diese werden dem Tier in den Nacken geträufelt und behalten ihre Wirksamkeit ungefähr 4-6 Wochen. Eine Tour mit dem Fahrrad ist übrigens nur für große und ausdauernde Läufer eine gute Idee – ein Hund liefe zwar in der Natur große Strecken am Tag, diese allerdings eher langsam. Ein Ausflug mit dem Rad kann daher schnell zur Überanstrengung führen und sollte gerade bei kleinen Rassen vermieden werden.

geschrieben von Stefanie Feldhoff

(Bild: M. Großmann / pixelio.de)

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One Response

  1. Steffi says:

    Auch ich habe gute Erfahrungen gemacht, Anti-Floh-Präparate in den Nacken meines Hundes zu träufeln. Das klappt ganz gut und scheint ihn nicht zu stören. Wenn wir einen größeren Ausflug in den Wald machen, kämme ich ihn, wenn wir nach Hause kommen. Dabei hab ich dann doch so manche Zecke gefunden.

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